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Pfalzbrief

Raus aus der Bubble!

Personalzeitschrift des Kantons St.Gallen

Markus Wehrli 
Kommunikation Staatskanzlei

Das kennst du sicher auch: dieses besondere Gefühl von Vertrautheit unter Freunden, in deiner Familie oder in deiner Lieblingsbeiz. Solche Orte sind Bubbles. Uns ist wohl hier, weil wir auf angenehme Weise Orientierung und Sicherheit finden.

Die Gefahr? Dass wir unter unseresgleichen bleiben. Innerhalb von Bubbles geraten andere Perspektiven auf die Welt schnell aus dem Blick. Wer hingegen den eigenen Horizont erweitern will, muss Gewohntes hinterfragen und sich auf Neues einlassen. Genau dazu lädt Regierungspräsidentin Laura Bucher in ihrem Präsidialjahr ein: auf andere zugehen, ihre Sichtweisen kennenlernen und den Dialog über die Grenzen der eigenen Bubble hinaus suchen. Damit wir uns verstehen. «Raus aus der Bubble!»

Wir haben diesen Pfalzbrief ganz diesem Thema gewidmet. Aus der Bubble herauszukommen, das bedeutet zum Beispiel, die eigenen Denkmuster zu erkennen. Genau hier setzt der Text zum letzten BUD-Forum an. Hast du gewusst, dass viele unserer Urteile auf unbewusste und unreflektierte Denkmuster zurückgehen? Solche «Voreinstellungen» prägen auch unsere Arbeit. Es lohnt sich, dass wir uns darüber bewusst sind. Einen ähnlichen Gedanken nimmt auch der Text zur Kampagne «Facts Matter» auf: In einer Zeit von Desinformation und KI-generierten Inhalten ist kritisches Reflektieren mehr denn je gefragt.

Dieser Pfalzbrief hat aber auch andere Themen auf Lager. Sehr lesenswert: unser Hand-Werk-Porträt über die Fleischkontrolle im grössten Schweineschlachthof der Schweiz. Dort sorgen der amtliche Tierarzt Wolfgang Neidlinger und sein Team täglich dafür, dass in den Bereichen Tiergesundheit und Lebensmittelsicherheit alles zum Besten steht. Ein Text, der unter die Haut geht.

Viel Vergnügen bei der Lektüre.

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